Um die lokalen Anforderungen heimischer Kapitalmarktteilnehmer optimal umsetzen zu können, setzen wir als Teil der OeKB Gruppe seit über 50 Jahren auf die intensive Zusammenarbeit mit allen Kapitalmarktteilnehmern.

Wir unterstützen den österreichischen Kapitalmarkt indem wir in Arbeitsgruppen, bei Initiativen und Vereinigungen teilnehmen.

Sehen Sie hier welche das sind:

Das Aktienforum ist die Interessenvertretung der börsennotierten Unternehmen und Plattform zur Förderung des österreichischen Kapitalmarkts.

Das Aktienforum repräsentiert die wesentlichen Stakeholder am Finanzplatz Wien. Auf die Mitglieder entfallen drei Viertel der Marktkapitalisierung der Wiener Börse. Neben den börsennotierten Unternehmen sind Banken und Finanzdienstleister, Finanzberater und andere Interessenvertretungen, die sich für den österreichischen Kapitalmarkt engagieren, Mitglied des Aktienforums.

Das Aktienforum vertritt seit seiner Gründung im Jahr 1989 die Interessen seiner Mitglieder sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene und ist Mitglied des europäischen Emittentenverbandes EuropeanIssuers und der European Association for Share Promotion (EASP).

Die OeKB CSD bringt ihre Erfahrung und Expertise auf den Gebieten Kapitalmarktrecht und Kapitalmarktpraxis in eine Vielzahl von Arbeitsgruppen im Rahmen des Aktienforums ein.

Die Advisory Group on Market Infrastructures for Securities and Collateral (AMI-SeCo) wurde vom Eurosystem ins Leben gerufen. Sie ermöglicht einen aktiven Dialog mit Marktteilnehmern zu Fragen im Zusammenhang mit dem Clearing und der Abwicklung von Wertpapieren und dem Sicherheitenmanagement.

Die Gruppe übernahm die Verantwortung von der T2S Advisory Group und Contact Group on Euro Securities Infrastructures (COGESI) und bringt Vertreter von Banken zusammen, die aktiv sind in der Rolle als T2S-Nutzer, Zentralverwahrer (CSDs), zentrale Gegenparteien (CCPs) und Nationalbanken. Die OeKB CSD ist hier als Zentralverwahrer vertreten und trägt aktiv zur Arbeit der Gruppe bei.

Der Cercle Investor Relations Austria (C.I.R.A.) ist die Interessensgemeinschaft für Investor Relations in Österreich und umfasst Unternehmen, Investoren und alle am Kapitalmarkt interessierten Personen.

Die Ziele des Verbands sind eine kontinuierliche Verbesserung, Internationalisierung und Professionalisierung der Investor Relations in Österreich sowie die Förderung und Weiterentwicklung des Kapitalmarkts Österreich.

Die OeKB CSD bringt Ihre Erfahrungen am österreichischen Kapitalmarkt in die verschiedensten Arbeitsgruppen ein und beteiligt sich aktiv am Diskussionsprozess zur Verbesserung der Rahmenbedingungen in rechtlicher, organisatorischer und wissensbasierter Hinsicht.

Die Corporate Actions National Implementation Group (CANIG) ist eine nationale Arbeitsgruppe und Mitglied der European Market Implementation Group (EMIG). Sie ist für die Aufbereitung von Empfehlungen zur Einführung der Corporate Actions Joint Working Group (CAJWG) Standards in Österreich verantwortlich. Ziel der CAJWG Standards ist die europaweit vereinheitlichte und damit einfachere grenzübergreifende Abwicklung von Corporate Actions.

Die Mitglieder der CANIG in Österreich sind:

  • Aktienforum – Österreichischer Verband für Aktien-Emittenten und -Investoren
  • BAWAG P.S.K.
  • BNP Paribas Securities Services
  • CCP Austria Abwicklungsstelle für Börsengeschäfte GmbH
  • Citibank Europe PLC
  • Deutsche Bank AG, Filiale Wien
  • Erste Group Bank AG
  • HYPO NOE Landesbank für Niederösterreich und Wien AG
  • OeKB CSD GmbH
  • Oesterreichische Kontrollbank AG
  • Oesterreichische Nationalbank
  • Österreichische Wertpapierdaten Service GmbH
  • Österreichischer Sparkassenverband
  • Raiffeisen Bank International AG
  • Raiffeisen Centrobank AG
  • RSC Raiffeisen Service Center GmbH
  • Software Daten Service Ges.mbH
  • UniCredit Bank Austria AG
  • Verband der österreichischen Landes-Hypothekenbanken
  • Verband österreichischer Banken und Bankiers
  • VOLKSBANK WIEN AG
  • Wiener Börse AG

Gremien:

Auf europäischer Ebene sind folgende Gremien verantwortlich:

European Broad Stakeholder Group (BSG):

Die BSG wurde 2010 gegründet, um auf europäischer Ebene die Implementierung der Marktstandards für Corporate Actions und Hauptversammlungen zu überwachen. Die BSG berichtet direkt an die Europäische Kommission.

European Market Implementation Group (EMIG):

Die EMIG steuert auf EU-Ebene die Umsetzung der Maßnahmen zur Beseitigung der Giovannini Barrier 3.

Corporate Actions Joint Working Group (CAJWG):

2007 wurde eine aus Emittenten, CSDs, CCPs und Banken bestehende Arbeitsgruppe (CAJWG - Corporate Actions Joint Working Group) mit der Aufgabe gegründet, Standards zu entwickeln, die zu einem Abbau der in der Giovannini Barrier 3 enthaltenen Abwicklungshindernisse führen. Ziel ist, europaweit die grenzübergreifende Abwicklung von Kapitalmaßnahmen und Erträgnisverrechnung einfacher, schneller und risikoärmer zu gestalten.

Umsetzung der Standards:

Record Date und Abwicklung von Mandatory Reorganisations ab 16.11.2015:

Der Record Date ist maßgeblich zur Feststellung der Ansprüche der Berechtigten sowohl bei Distributions (z.B. Zinsen, Dividenden, Einbuchung von Bezugsrechten) als auch bei Mandatory Reorganisations (z.B. Splits, Merger).

Alle Depotinhaber, die am Ende des Record Date einen Bestand in einer betroffenen Kategorie (ISIN) aufweisen, sind berechtigt, an der konkreten Distribution oder Reorganisation teilzunehmen.

Die europaweite Einführung des Record Date erleichtert die effiziente länderübergreifende Abwicklung von Gesellschaftsereignissen österreichischer Emissionen. Die so entstehende Reduzierung der Abwicklungsrisiken und Kosten steigert deren Attraktivität für internationale Investoren.

Die Einführung des Record Date war zwingend vor der Migration auf die TARGET2-Securities (T2S) Plattform erforderlich.

Zeitgleich mit der Einführung des Record Date wurde ein weiterer Standard umgesetzt: Die Verwendung einer neuen ISIN bei der Durchführung von Mandatory Reorganisations (z.B. Splits).

Alle diese Änderung betreffenden Prozesse - wie z.B. die Sperre der alten ISIN ab letztem Handelstag und die Einbuchung der neuen ISIN am Payment Date bedürfen einer Adaptierung der jeweiligen IT-Systeme.

Im Meeting der T2S National User Group vom 16. Juni 2014 wurde beschlossen, den Record Date in Österreich zu implementieren. Seit 16. November 2015 wickelt die OeKB CSD Distributions oder Reorganisations ausschließlich auf Basis des Record Date ab. Mandatory Reorganisations werden seither ausschließlich unter Verwendung einer neuen ISIN durchgeführt.

Detaillierte Informationen zu Umsetzung und Auswirkungen der Einführung des Record Date finden Sie in den von der CANIG erstellten Dokument Giovannini Barrier 3 und FAQs zum Record Date.

Informationsfluss zwischen Emittenten und Issuer CSD:

Ein weiterer, noch umzusetzender, Market Standard betrifft die Kommunikation sogenannter Key Dates vom Emittenten bzw. der Zahlstelle zur Issuer CSD. Sobald Details zum Einführungszeitpunkt und zur Art der Kommunikation festgelegt wurden, finden Sie die diesbezüglichen Informationen hier.

Transaktionsmanagement:

Diese Gruppe von Maßnahmen umfasst die Abwicklung von Market Claims, d.h. Regulierungen, Transformationen und die Regelungen im Zusammenhang mit der Buyer-Protection. Die dazu gehörigen (Mindest-)Standards mussten bis spätestens Februar 2017 - bis zur Migration auf T2S - im österreichischen Markt eingeführt worden sein. Die OeKB CSD hat ihre Kunden mittels Aussendungen und im Rahmen von Participant Meetings laufend über geplante Änderungen informiert.

Weiterführende Informationen finden Sie hier:


 

Die Arbeitsgruppen der Europäische Zentralbank (EZB)/TARGET2-Securities (T2S):

Project Managers Group (PMG):

Die PMG, die dem T2S Board berichtet, soll sicherstellen, dass T2S umgesetzt wird und dass alle teilnehmenden Zentralverwahrer und Zentralbanken rechtzeitig für die Migration auf T2S bereit sind. Die PMG gründet eigene Gruppen, die sich mit User testing und der Migration auseinandersetzen.

Change Review Group (CRG):

Die CRG, die der CSD Steering Group berichtet, besteht aus einer Gruppe von Produktmanagern und Fachexperten. Die CRG bewertet Änderungswünsche für Änderungen in T2S, bereitet diese auf und schlägt die Priorität vor, mit der die Änderung innerhalb einer bestimmten T2S Release gemäß dem Change und Release Management Process des Framework Agreement berücksichtigt werden soll.

Operations Managers Group (OMG):

Die OMG, die dem T2S Board berichtet, ist verantwortlich für die Entwicklung und Wartung des T2S Manual of Operational Procedures (MOP), das die Rollen und Zuständigkeiten aller relevanten Akteure, sowie den Ablauf der Geschäftsprozesse im Normalfall und in Ausnahmesituationen definiert.

Directly Connected Parties Group (DCPG):

Die DCPG, die den T2S Steuerungsgremien berichtet, ist verantwortlich für die Beobachtung und Überwachung allgemeiner Anliegen betreffend technisch direkt angebundener Teilnehmer in T2S in ihrer Funktion als Kunden von Zentralverwahrern/Nationalbanken.

Die Dachorganisation European Central Securities Depositories Association (ECSDA) der europäischen Zentralverwahrer (englisch: Central Securities Depository, kurz CSD) vereinigt 38 CSDs aus 35 Ländern. Die ECSDA unterstützt die CSDs insbesondere bei der gemeinsamen Prüfung und Abstimmung aller legistischen Intiativen auf europäischer Ebene, wie Central Securities Depositories Regulation (CSDR), Alternativen Investment Fonds Manager (AIFM), Undertakings for Collective Investment in Transferable Securities (UCITS V), Compliance, Anti Money Laundering (AML), etc.

Es werden regelmäßig Conference Calls abgehalten, die bestimmten Themen gewidmet sind. Die Vertreter der diversen CSDs können so Meinungen austauschen und auch ihre länderspezifischen Besonderheiten zum Thema einbringen. Im Anschluss an mehrere Conference Calls werden dann Positionspapiere erarbeitet und auf der Website der Organisation unter www.ecsda.eu publiziert, bzw. an eine Organisation versendet, z.B. European Securities and Markets Authority (ESMA), EU-Kommission, etc.

Die ECSDA ist bestrebt, einen konstruktiven Dialog zwischen den Mitglieds-CSDs, europäischen Behörden und anderen Stakeholdern zu fördern. Ziel ist es, zu einer effizienten und risikovermeidenden Infrastruktur für europäische Finanzmärkte beizutragen.

Die ECSDA ist in Arbeitsgruppen (Englisch: Working Groups, kurz WG) aufgeteilt. Die OeKB CSD ist in der WG 2 (Public Policy WG) und in der WG 3 (Settlement WG) vertreten.

Im Juli 2015 wurde der Round Table der Oesterreichische Nationalbank (OeNB) zur Kapitalmarktunion ins Leben gerufen. Seither fanden jährlich vier bis fünf Veranstaltungen zu relevanten Themen im Bereich der Entwicklung der Kapitalmarktunion (KMU) statt.

Das Gesprächsforum wurde für interessierte Teilnehmende (zum überwiegenden Teil aus dem
Kreis der Ministerien und Sozialpartner) geschaffen, und hat sich zu einem wesentlichen Knotenpunkt in den österreichischen Informationsnetzwerken zum Thema KMU entwickelt. Ziel ist, aktuelle europäische und österreichische Entwicklungen über einen verstärkten Informationsfluss in
Übereinstimmung zu bringen, und dies durch intensive Netzwerktätigkeit – innerhalb und außerhalb der Veranstaltungsreihe – zu unterstützen.

Diese Plattform wurde von uns aktiv zur Thematisierung relevanter Aufgabenstellungen (wie z.B. der Namensaktienfrage und der Belebung des Dritten Marktes der Wiener Börse) genutzt.

Die Securities Market Practice Group (SMPG) ist eine Initiative von Kapitalmarkt Teilnehmern die auf Basis der SWIFT-Standards ISO 15022 und ISO 20022 UNIFI Marktpraxis-Regeln erstellt und publiziert.

Die globale SMPG wurde von SWIFT 1998 ins Leben gerufen. Die österreichische SMPG (SMPG A) wurde zusammen mit österreichischen Banken unter der damaligen Leitung der OeKB im November 2002 gegründet. Heute nimmt die OeKB CSD diese Rolle wahr.

Bis dato sind in über 40 Mitgliedsländern in Amerika, Europa, Asien und Australien nationale SMPGs gegründet.

Aufgaben und Ziele der SMPG A:

National:

  • Förderung der durchgängig automatisierten Verarbeitung (Straight-Through-Processing STP) im Wertpapiergeschäft
  • Organisation einer nationalen SMPG Plattform für die Erarbeitung von nationalen Marktregeln im Austausch von Wertpapier-Transaktions-Nachrichten
  • Harmonisierung der Anwendung der ISO-15022 Wertpapiernachrichten
  • Erarbeitung neuer ISO 20022 UNIFI Standards
  • Erstellung und Veröffentlichung von Unterlagen zu Marktpraktiken in Österreich
  • Koordination der Kommunikation unter den Banken bei der Erarbeitung von Standards
  • Präsentation und Diskussion von SWIFT-relevanten Themen aus dem Wertpapierbereich

International:

  • Verbindung zur globalen und zu anderen nationalen SMPGs
  • Sammeln und Verteilen von relevanten Dokumenten

Mitglieder:

Die SMPG A hat 11 Mitglieder. Es finden regelmäßige Treffen in der OeKB CSD statt. Im Zuge der Harmonisierung der europäischen Kapitalmärkte durch die EU Kommission hat die Gruppe international an Bedeutung gewonnen, da die SMPG eine Schlüsselposition bei der Definition von Marktpraktiken einnimmt. 

  • Allianz Investmentbank Aktiengesellschaft
  • UniCredit Bank Austria AG
  • Bankhaus Carl Spängler & Co. Aktiengesellschaft
  • BAWAG P.S.K.
  • Semper Constantia Privatbank Aktiengesellschaft
  • Erste Group Bank AG
  • Raiffeisen Bank International AG
  • RSC Raiffeisen Service Center GmbH
  • VOLKSBANK WIEN AG
  • Oesterreichische Nationalbank
  • OeKB CSD GmbH

Weitere Informationen:

SMPG

WPAVS – Die Zertifizierung zum "Wertpapier-Abwicklungs- und Verwaltungsspezialist/in":

Vor dem Hintergrund der Europäischen Harmonisierung in Clearing und Settlement haben österreichische Banken und die OeKB CSD eine Ausbildung für Mitarbeiter der Wertpapierabwicklung zusammengestellt. Die OeKB CSD übernimmt hier zusätzlich die Rolle des Prüfers vor Ort.

Qualifizierte Spezialisten:

Personen, die diese Prüfung erfolgreich ablegt haben, verfügen über vertieftes Wissen zum gesamten Prozess der Wertpapierabwicklung inkl. aller wesentlichen Zusammenhänge.

Effizientes Ausbildungsdesign:

Die Kandidatinnen und Kandidaten bereiten sich mit Skripten und Frageterminen auf die schriftliche und mündliche Prüfung vor. Die Zertifizierung wird durch die WIFI–Zertifizierungsstelle vorgenommen.

Grundlage des Zertifizierungsprozesses:

Das normative Dokument bildet die Grundlage des Zertifizierungsprozesses und wurde von der WKO in Kraft gesetzt.
Das normative Dokument – von der OeKB abgeschlossen und später von der OeKB CSD übernommen -  finden Sie hier:

Normatives Dokument

Weitere Informationen:

Antrag auf Zertifizierung

WIFI Zertifizierung

Noch Fragen? Kontaktieren Sie uns!

Service Center OeKB CSD
T +43 1 53127-2100
F +43 1 53127-4100
csd@oekb-csd.at